Seventh-Day Adventist Church

Adventgemeinde Aachen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

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Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist eine protestantische Freikirche, die im 19. Jahrhundert in den USA gegründet wurde. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es in Europa und den Vereinigten Staaten religiöse Bewegungen, in denen Menschen zu einem persönlichen Glauben an Jesus Christus kamen. Eine dieser Bewegungen war die Große Erweckung um 1840. Eine besondere Rolle spielte dabei der Glaube, dass Jesus Christus bald wiederkommen werde. In den USA erwartete der Baptisten-Pastor William Miller die Wiederkunft Jesu für das Jahr 1844. Jesus Christus kam nicht wieder, die Gläubigen waren tief enttäuscht und vielfachem Spott ausgesetzt. Die Große Erweckung brach zusammen. Dennoch blieb eine Gruppe von Gläubigen übrig, die die Erkenntnisse der Großen Erweckung nicht einfach verwarf, sondern kritisch sichtete. Sie organisierte sich 1863 als die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten und gab sich die Form einer Freikirche. Die Siebenten-Tags-Adventisten erkannten, dass man niemals ein Datum für die Wiederkunft Christi errechnen darf, aber sie folgten zugleich der Aufforderung von Jesus, jederzeit auf ihn zu warten. Sie achteten auf die prophetischen Aussagen der Heiligen Schrift und deuteten sie für die Gegenwart.

Die Siebenten-Tags-Adventisten verstehen sich darüber hinaus als Erben der Reformation. Sie anerkennen wie alle Protestanten nur die Heilige Schrift als Grundlage für ihren Glauben. Mit diesem Grundsatz machen sie ernst. Einerseits wurden Lehren ausgeschieden, die aus nicht-christlichen Quellen in die christliche Kirche eingedrungen waren. Zum anderen aber wurden biblische Lehren wiederentdeckt, die in der langen und verworrenen Kirchengeschichte vergessen worden waren.

Die Siebenten-Tags-Adventisten sehen sich als reformatorische Endzeitgemeinde, deren Mitte Jesus Christus ist. Sie bilden eine dichtverzweigte Gemeinde, die weltweit organisiert ist und eine gesunde finanzielle Grundlage besitzt, die sie vom Staat unabhängig macht. Der Name der Siebenten-Tags-Adventisten schließt folgende wichtige Glaubensüberzeugungen ein: „Adventisten“ bezeugt den Glauben an die baldige Wiederkunft (Advent) von Jesus Christus. „Siebenten-Tags“ spiegelt das Festhalten am biblischen Sabbat wider, den Gott seit der Schöpfung dieser Welt am siebten Tag der Woche als Ruhetag eingesetzt hat.

Die Adventisten erkennen allein die Bibel als Richtschnur ihres Glaubens an. 

Die Lehren der Adventisten werden derzeit offiziell in 28 Glaubenspunkten festgehalten.

Die Adventisten gibt es in nahezu jedem Land dieser Erde und sie verstehen sich als eine große weltweite Familie. Was sie zudem besonders auszeichnet, ist, dass in jedem dieser Länder die biblischen Prinzipien als die einzige Glaubensrichtschnur angesehen werden.

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist eine weltweit organisierte Kirche. 

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten zählt zu einer der am schnellsten wachsenden Kirchen auf der Erde. Zur Zeit beträgt die Wachstumsrate ungefähr eine Million neuer Mitglieder pro Jahr. Das bedeutet, dass zur Freikirche alle 35 Sekunden ein neues Mitglied dazu kommt. Global gesehen verdoppelt sich die Anzahl der Adventisten alle 12 Jahre. Zum 30.11.2011 gab es insgesamt knapp 17 Millionen Gemeindeglieder und ca. 200.000 Besucher.

Die Mission der Adventisten besteht darin, das ewige Evangelium und die dreifache Engelsbotschaft nach Offenbarung 14, 6-12 zu verkündigen und Menschen zu helfen, Jesus als ihren persönlichen Heiland und Erlöser anzunehmen, in die weltweite Gemeinschaft und Familie aufgenommen zu werden und sich auf die baldige Wiederkunft von Jesus vorzubereiten.