Seventh-Day Adventist Church

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Adventgemeinde Aachen

ADVENTGEMEINDE AACHEN


Die Geschichte der Adventgemeinde Aachen beginnt im Jahre 1905, genauer am 7. Februar. Da nämlich kamen Bruder Emil Gugel und Bruder Schiefer als Buchevangelisten nach Aachen und verbreiteten die Adventbotschaft in gedruckter Form. Im Sommer desselben Jahres konnten sie ihre erste Frucht einbringen: das Ehepaar Kinge und ihr Sohn ließen sich taufen. Im Herbst begannen dann im Heldensaal des Edentheaters Vorträge mit Bruder G.W. Schuberth, dem damaligen deutschen Vorsteher. Als Folge davon wurden weitere Menschen getauft. Unter anderen der noch einigen von uns bekannte Karl Moll, der im Laufe seines Lebens 57 Menschen den Weg zu Jesus zeigte. So konnte die Gemeinde Aachen am 10. Dezember 1905 mit 13 Gliedern gegründet werden.

Für die ersten Adventisten in der Stadt Aachen, war es nicht einfach Räumlichkeiten zu finden, wo sie in Stille und geheiligter At-mosphäre ihre Gottesdienste feiern konnten. 

Ihr erster Versammlungsraum befand sich in der Wilhelmstraße 93. Im Laufe der Jahre mussten die Gläubigen aber oft wandern: Von der Wilhelmstraße zur Comphausbad-, dann zur Bach-, Aurelius-, Otto-, Rudolf- und Promenadenstraße. 

Endlich, nach siebenmaligem Umzug, konnte die Adventgemeinde Aachen ihre erste eigene Kapelle in der Kasinostrasse beziehen und dort ihre Gottesdienste und Versammlungen verbringen. Darüber vergingen einige Jahre des inneren Friedens und angenehmer Ruhe. Doch durch die Wirren der Politik hatte auch dieser Standort nicht lange Bestand. Der Beginn des zweiten Weltkrieges kam für viele Adventisten unerwartet und stellte die Gemeinschaft vor große Schwierigkeiten. Im eigenen Land musste sich die Gemeinschaft gegen den Vorwurf wehren, durch ihre bisherige Haltung zum Militärdienst staatsfeindlich zu wirken. Da auch die Stadt Aachen von den Alliierten bombardiert wurde, ging die Kapelle verloren und wurde restlos zerstört. 

Als Pastoren im Bezirk Aachen dienten die Brüder John, Drüge, Pötschke, Erich Wenzel (29 Taufen), Theodor Stein, Bruno Engel, Kurt Linker, Ernst Bauermann (32 Taufen), Erich Plambeck, Hans Clemens (34 Taufen), Theodor Fischer , Günther Fraatz (20 Taufen), Harald Weigt, Heinz Weyland, Jürgen Binnebößel ,Alberto Mambranca und zur Zeit Vlatko Gagic. Im Jahre 1952, wurde das Haus Viktoriastraße 49 erworben, das noch heute der Gemeinde als Heimstatt dient. 

Doch die Gliederzahl stieg, der Saal, unser jetziger Konferenz- und Jugendraum, wurde zu eng und die Nebenräume und sanitären Anlagen genügten nicht mehr. So wurde 1973 ein Umbau vorgenommen und der heutige Versammlungsraum auf Kosten des Gartens angebaut. Im Dezember 1974 feierten wir Einweihung, nachdem wir fast ein Jahr lang durch Vermittlung von Prof. Dr. Karlheinz Woeber die Kapelle des Luisenhospital für unseren Gottesdienst benutzen konnten.

Fünfzig Jahre später war die Gemeinde auf 83 Mitglieder angewachsen. Beim 75jährigen Bestehen zählte man 112 eingetragene Gemeindeglieder und im Jahr 2005, kurz vor dem 100jährigen Jubiläum, 104 getaufte Adventisten.

Die Mitglieder der Aachener Gemeinde stammen aus allen Bevölkerungsschichten und vielen Ländern. Sie wohnen weit verstreut über das Stadtgebiet, die angrenzenden Ortschaften, bis in die Eifel und nach Holland.
Die Adventgemeinde Aachen ist die Hauptgemeinde des Seelsorgebezirks Aachen, zu dem die Gemeinden Alsdorf und Düren gehören sowie früher noch Eschweiler.
Mittlerweile wird die Adventgemeinde Aachen mit 118 Mitgliedern gegründet.